Aus Gesprächen auf Messen, in Foren und bei Kundenbesuchen hören wir immer wieder dieselbe Frage: Welche Laserschneidanlage passt zu unserer Fertigung?
An dieser Stelle fallen schnell zwei Namen: PRO-CUT und ULTRA-CUT. Doch welche ist die richtige für IHRE Fertigung?
Was auf den ersten Blick nach einer einfachen Produktentscheidung aussieht, wird schnell zu einer falschen Einordnung. So wird Die PRO-CUT zum Beispiel vorschnell als „kleine ULTRA-CUT“ bezeichnet. Der Vergleich liegt zwar nahe, aber schaut man sich die beiden Maschinen gemeinsam an wird deutlich, dass beide Maschinen zwar ein ähnliches Design haben, beide Bleche schneiden und einen leistungsstarken Laserschneidkopf haben. Damit endet die Gemeinsamkeit aber auch schon.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: Welche Maschine ist größer?
Sondern: Welche Maschine passt besser zu unseren Abläufen, unserem Materialfluss und unserem Platzangebot?
Denn genau darum geht es im Endeffekt. Werkstattstruktur, Team, Investitionsrahmen, Stückzahlen und Effizienz im Alltag.
PRO-CUT: kompakte Faserlaser-Schneidanlage für Tafelblech
Die PRO-CUT ist bei Schwartmanns klar als kompakte und platzsparende Faserlaser-Lösung für gerichtetes Flach- bzw. Tafelblech positioniert. Sie richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die präzise Schneidprozesse in eine bestehende Werkstatt integrieren möchten, ohne dafür einen coilbasierten Materialfluss aufbauen zu müssen.

Verarbeitet werden Tafelformate bis 2000 × 1250 mm beziehungsweise 3000 × 1500 mm. Hinzu kommen die isoconnect-Anbindung, Insulate Pro, ein 21-Zoll-Bedienpult sowie ein im Vergleich kompaktes Anlagenkonzept mit 380 × 210 bzw. 480 × 235 cm plus Absaugung und Bedienpult.
Für viele Werkstätten liegt genau darin der Vorteil. Schnellere Programmierung und höhere Schneidgeschwindigkeit steigern den Output pro Schicht im Vergleich zu manuellen Schneidanlagen. Gleichzeitig reduziert die PRO-CUT manuelle Eingriffe und bindet weniger Personal an einzelne Arbeitsschritte. Das spart Zeit und macht Abläufe planbarer.
Mit integrierter Software und dem Serviceversprechen von Schwartmanns wird die PRO-CUT zu einer echten Branchenlösung als All-in-one-System — ohne zusätzliche externe Tools oder aufwendige Servicekonstrukte.
ULTRA-CUT: coilbasierte Faserlaser-Lösung für kontinuierlichen Materialfluss

Die ULTRA-CUT ist nicht einfach die größere Schwester, denn sie folgt einer anderen Produktionslogik. Sie arbeitet direkt ab Coil mit bis zu 1500 mm Blechbreite und richtet sich an Vorfertiger, größere Verarbeiter und Luftkanalbauer.
Hier steht ein durchgängiger Materialfluss für andere Mengen- und Prozessanforderungen, statt der kompakten Integration in kleinere Werkstattstrukturen im Vordergrund. Das zeigt sich auch beim Flächenbedarf: Die ULTRA-CUT benötigt beispielsweise 465 × 298 cm Werkstattfläche und wird in drei Einzelteilen geliefert.
Die PRO-CUT steht für kompakte Integration, KMU-Fokus, einen leichten Umstieg und mehr Flexibilität in bestehenden Werkstattstrukturen.
Die ULTRA-CUT steht für Coil-Verarbeitung, kontinuierlichen Materialfluss und Anforderungen, die stärker auf Vorfertigung, Stückzahlen und durchgängige Prozesse ausgerichtet sind.
Gleichzeitig bleibt die Systemwelt konsistent. Schwartmanns setzt bei der PRO-CUT auf dieselbe Bedien- und Softwarelogik wie bei der ULTRA-CUT und bietet ebenfalls die direkte isoconnect-Anbindung.
Entscheidend ist deshalb nicht, welche Maschine größer ist. Entscheidend ist, welche Maschine zu Ihren Anforderungen passt.
Die richtige Wahl trifft nicht die Maschine.
Die richtige Wahl treffen Sie auf Basis Ihrer Prozesse. Gemeinsam mit uns.